Tagebuch C-Wurf Woche 5

26.06.2026

Unsere kleine Crew wird nicht nur größer – auch ihre Hinterlassenschaften wachsen langsam mit. Das gehört eben zur Entwicklung dazu und sorgt immer wieder für lustige Beobachtungen.

Besonders schön ist es, wenn sich einer der Kleinen ganz zielstrebig auf den Weg macht. Man sieht sofort: Jetzt geht es Richtung Zaunende, dort wird ein geeignetes Plätzchen gesucht. Kaum angekommen, kommt schon der Nächste neugierig hinterher und schaut ganz genau, was da wohl passiert. Eigentlich wollte er wohl das Gleiche erledigen, doch dann taucht auch noch Welpe Nummer drei auf. Während sich Nummer zwei und Nummer drei nicht mehr ablenken lassen und ihre Hinterlassenschaften ganz ordentlich im Garten hinterlassen, hat Nummer eins sein ursprüngliches Vorhaben längst vergessen und widmet sich wieder spannenderen Dingen.

Natürlich gibt es auch die etwas bequemeren Kandidaten. Bei den hochsommerlichen Temperaturen von über 30 Grad denken sich manche: „Warum in die Sonne gehen?“ Sie erledigen ihr Geschäft lieber ganz entspannt im schattigen Freisitz.

Cami

Heute gab es außerdem noch einen kleinen Alltagstest: Unser Akkustaubsauger durfte zeigen, was er kann. Wie erwartet fielen die Reaktionen der Welpen ganz unterschiedlich aus. Einige haben das Ganze einfach verschlafen, andere fanden den Staubsauger ausgesprochen spannend und wollten ihn am liebsten als neues Spielzeug kennenlernen. Angst hatte jedoch keiner. Die Kleinen werden immer neugieriger und begegnen neuen Geräuschen und Situationen erfreulich gelassen – genau so, wie wir es uns wünschen.

25.06.2026

Heute Morgen begann der Tag wie gewohnt mit lautstarken Beschwerden aus der Küche. Die Welpen waren der festen Überzeugung, dass sie kurz vor dem Hungertod standen. Also wurden sie zunächst in den Garten gelassen und ihre Mama ging wie immer mit. Die Milchbar wurde eröffnet und von den Kleinen auch sofort gestürmt. Allerdings scheint der Vorrat inzwischen langsam knapper zu werden, denn das Gemecker wollte einfach nicht aufhören.

Dem Zweibeiner blieb also nichts anderes übrig, als den dringend benötigten Wachwerde-Kaffee noch etwas aufzuschieben und stattdessen erst einmal Welpenmilch anzurühren. Kaum war die Mahlzeit eingenommen, kehrte schlagartig Frieden ein. Erstaunlich, wie schnell sich die Welt retten lässt.

Anschließend wurde gespielt, getobt und geschlafen. Wobei die Schlafphasen heute deutlich kürzer ausfielen als gestern. Schließlich könnte man ja etwas verpassen.

Capo

Nach der zweiten Mahlzeit kam mir die glorreiche Idee, den Rasen zu mähen. Der Klee wächst munter vor sich hin, die Bienen fühlen sich offenbar pudelwohl und die täglichen Hinterlassenschaften der Welpen lassen sich auf einem kürzeren Rasen deutlich leichter finden, bevor man versehentlich hineintappt.

Also wurde der kleine Akku-Rasenmäher hervorgeholt. Bei angenehmen Mittagstemperaturen von „eigentlich sollte man jetzt gar nichts machen“ begann die Arbeit. Kaum lief der Rasenmäher, waren sämtliche Welpen schlagartig hellwach. Offenbar hatte ich die neueste Attraktion des Tages angeschleppt.

Der Ablauf wiederholte sich anschließend zuverlässig: Rasenmäher aus – Welpen kommen angelaufen und untersuchen das merkwürdige grüne Ding. Rasenmäher an – alle beobachten interessiert den Vorgang. Rasenmäher aus – erneute Kontrolle. Rasenmäher an – sofortige Alarmbereitschaft. So arbeitete ich mich Streifen für Streifen über die Wiese. Für die überschaubare Fläche benötigte ich ungefähr die Zeit, die man sonst für einen kleinen Golfplatz einplanen würde.

Am Nachmittag brachte Mama dann einen großen leeren Joghurtbecher in den Welpenauslauf. Während Menschen darin lediglich einen leeren Becher sehen, handelte es sich aus Welpensicht offensichtlich um ein hochmodernes Multifunktionsspielzeug. Der Becher wurde beschnuppert, angestupst, verfolgt und durch die Gegend geschoben. Das Preis-Leistungs-Verhältnis war unschlagbar.

Das Wetter war heute zwar warm, aber zum Glück nicht mehr ganz so drückend wie in den letzten Tagen. Entsprechend aktiv waren die Kleinen. Auch heute hatten wir wieder Besuch, und die Welpen zeigen immer mehr Interesse an ihren Gästen. Langsam werden die Menschen nicht mehr nur wahrgenommen, sondern gezielt untersucht.

Als es am Abend etwas kühler wurde, begann noch einmal eine ausgiebige Spielrunde. Besonders spannend war dabei die neue Welpenschaukel. Sie wurde sofort erobert, beklettert und auf ihre Belastbarkeit geprüft. Es wurde darüber getobt, durch die Öffnungen gespielt und mit vollem Körpereinsatz getestet, ob das Ding wirklich welpentauglich ist. Das Urteil fiel eindeutig positiv aus.

Inzwischen ist wieder Ruhe eingekehrt. Die Kleinen liegen erschöpft, satt und zufrieden draußen im Freisitz. Die Temperaturen sind angenehm, die Sonne ist verschwunden und nach einem Tag voller Abenteuer, Rasenmäherkontrollen und Joghurtbecher-Action haben sich alle ihren Feierabend redlich verdient.

24.06.2026

Heute begann der Tag erstaunlich gemütlich. In der Früh war noch kein großer Radau zu hören, und als ich um Viertel nach sechs die Küche betrat, war alles noch recht ordentlich. Entweder hatten die kleine Crew beschlossen, auszuschlafen, oder sie planten bereits ihre nächsten Schandtaten.

Kurz darauf ging es hinaus in den Garten. Die Morgenluft war noch angenehm kühl, genau das richtige Wetter für eine ausgiebige Spielrunde. Die Welpen flitzten durch die Gegend, erkundeten jeden Grashalm zum gefühlt hundertsten Mal und genossen anschließend ihr erstes kleines Frühstück bei Mama.

Danach wollte ich eigentlich nur kurz ins Haus gehen, um das richtige Frühstück für die Crew vorzubereiten. Natürlich kam Mama Jazz mit, schließlich wollte sie nach dem ersten Frühstück ihrer Kinder auch ihr Frühstück genießen. Mit diesem Plan waren die Herren allerdings überhaupt nicht einverstanden.

Vor allem Capo protestierte lautstark und war fest entschlossen, seiner Mama zu folgen. Ob es die große Liebe zu Mama ist oder die Hoffnung auf einen weiteren Besuch an der Milchbar, bleibt sein Geheimnis. Schon bald schlossen sich Cello und Calle dem Protest an. Gemeinsam standen die drei an der Absperrung und überprüften sehr gründlich deren Schwachstellen. Capo zeigte dabei erstaunliches Klettertalent und hätte sich vermutlich selbst befördert, wenn ich ihn nicht rechtzeitig ausgebremst hätte.

Capo, Calle, Cello
Capo

Das Ergebnis ihrer Inspektion ist eindeutig: Die Welpen finden die Absperrung unzureichend. Und leider müssen wir ihnen recht geben. Eine neue Lösung ist in Arbeit, bevor hier die ersten Ausbruchsversuche erfolgreich verlaufen.

Zu Mittag bekamen wir Besuch, der bis in den Nachmittag hinein blieb. Die Welpen fanden heute jedoch, dass Gäste völlig überbewertet sind, und verschliefen den größten Teil des Besuchs. Zwischendurch wurde kurz kontrolliert, ob noch alles an seinem Platz war, fünf bis zehn Minuten herumgewuselt und anschließend wieder tief und fest geschlafen. Ein anstrengendes Welpenleben eben.

Auch kulinarisch verlief der Tag erfreulich. Das gestern servierte Hühnchen wurde offensichtlich sehr gut vertragen, sodass es heute gleich noch einmal auf dem Speiseplan stand. Die Näpfe wurden mit großer Begeisterung geleert, Beschwerden gab es keine, und auch die kleinen Bäuchlein scheinen zufrieden zu sein. Wir hoffen natürlich, dass das so bleibt und unser Nachwuchs weiterhin alles so gut verträgt.

Insgesamt also ein ruhiger Tag – zumindest bis auf die Gründung der ersten Welpen-Ausbrecherbande, bestehend aus Capo, Cello und Calle. Die Planungen für die nächste Flucht laufen vermutlich bereits.

23.06.2026

Heute Morgen, war unsere kleine Crew der festen Überzeugung, dass 5 Uhr morgens eine absolut angemessene Uhrzeit ist, um den Tag zu beginnen. Während der Rest der Welt vermutlich noch geschlafen hat, wurde bei uns bereits fröhlich getobt, gerannt und gespielt und Lärm gemacht. Die angenehmen Morgenstunden wurden schließlich bestens genutzt, bevor die große Hitze kam.

Calia

Nach dem Frühstück stand zunächst das erste Nickerchen auf dem Programm. Allerdings merkt man inzwischen deutlich, dass die Kleinen größer werden. Die Schlafphasen werden kürzer und die Zeiten dazwischen länger. Kaum sind die Augen auf, wird schon wieder nach neuen Beschäftigungen gesucht. Langeweile? Ein Fremdwort!

Calimba

Heute standen unter anderem Schuhtransporte auf dem Tagesplan. Mit großem Einsatz wurden Schuhe von A nach B und manchmal auch wieder zurück befördert. Warum genau, bleibt wohl ein gut gehütetes Welpengeheimnis.

Außerdem wurde der neue Gitterrost eingehend getestet. Er wurde beschnuppert, betreten, untersucht und für grundsätzlich welpentauglich befunden.

Zwischendurch wurde natürlich immer wieder geschlafen, denn so viel Forscherarbeit macht schließlich müde.

Am frühen Abend wartete dann die Entwurmung auf unsere kleine Crew. Wir hatten uns auf skeptische Blicke und Protest vorbereitet – völlig unnötig. Die Paste wurde erstaunlich bereitwillig genommen. Einige Welpen wirkten sogar so, als würden sie fragen wollen, ob es davon vielleicht noch eine zweite Portion gibt.

Auch beim Abendessen gab es heute etwas Neues. Auf dem Speiseplan stand püriertes Hühnchen mit Haferflocken. Damit jeder Welpe genau seine Portion bekam, wurde heute aus Einzelschüsseln gespeist. Das Ergebnis: blitzblank ausgeschleckte Näpfe und mehrere fragende Blicke nach dem Motto: „Das war’s schon?“

Wir hoffen natürlich, dass alle das neue Menü gut vertragen. Geschmeckt hat es jedenfalls hervorragend – zumindest wenn man die Geschwindigkeit bewertet, mit der die Schüsseln geleert wurden.

22.06.2026

Großer Besuch bei unserer kleinen Crew

Heute war ein spannender Tag für unsere kleine Crew, denn die Zwischenabnahme stand auf dem Programm. Die Zuchtwartin kam zu Besuch und jeder einzelne Welpe wurde ganz genau unter die Lupe genommen.

Gewichte wurden kontrolliert, die Ruten begutachtet, Zähne und Zahnschluss überprüft, die Bauchnabel angeschaut und natürlich wurde jeder Welpe einmal komplett von Kopf bis Pfote durchgecheckt.

Und was sollen wir sagen? Unsere kleinen Schätze haben ihre Sache wirklich großartig gemacht! Keiner hatte Einwände gegen die Untersuchung, im Gegenteil – die zusätzliche Aufmerksamkeit wurde sichtlich genossen. Da wurde sich auf den Arm nehmen lassen, gekuschelt und neugierig alles beobachtet. Man hatte fast den Eindruck, als hätten die Welpen beschlossen, der Zuchtwartin heute zu zeigen, wie bezaubernd sie sein können.

Die Zuchtwartin war jedenfalls sehr zufrieden mit unserem Wurf. Besonders gefreut haben wir uns über ihr Lob für die schönen Köpfe und den harmonischen Gesamteindruck der Welpen. Am Ende gab es nur positive Rückmeldungen, und wir sind natürlich unglaublich stolz und glücklich darüber.

Ansonsten verlief der Tag ganz nach Welpenart: spielen, schlafen, fressen, wieder spielen und zwischendurch jede Menge Unsinn im Kopf haben. Bei den sommerlichen Temperaturen wurden die wilden Spielrunden zwar immer wieder von ausgedehnten Nickerchen unterbrochen, aber sobald es etwas kühler wurde, flitzten die kleinen Wirbelwinde wieder durch den Garten.

Für die nötige Abkühlung sorgte außerdem eine kleine Wassereinlage, die von einigen Welpen bereits mit großer Begeisterung angenommen wurde.

21.06.2026

Der Tag begann heute etwas früher als geplant: Um 6:30 Uhr war die Nacht für uns alle vorbei. Unsere kleine Crew hatte beschlossen, dass Ausschlafen völlig überbewertet wird. Seit die Zwerge genau wissen, wo es hinaus in den Garten geht, schienen sie heute Morgen besonders motiviert zu sein, dort hin zu kommen. Es wurde an der Absperrung gerüttelt und gemeinsam beschlossen, dass es höchste Zeit für einen Ausflug nach draußen ist.

Als ich die Treppe hinunterflitzte, erwartete mich in der Küche eine kleine Überschwemmung. Natürlich schwamm sie nicht wirklich, aber es gab reichlich Pfützen und sogar ein kleines Häufchen zu entdecken. Also schnell die Tür auf, die Bande hinausgelassen – doch kaum waren die Ersten draußen, kam Jazz in die Küche. Sofort drehten alle wieder um und folgten ihrer Mama. Das führte natürlich dazu, dass einige den eigentlichen Zweck des Ausflugs vergaßen und die Küchenbodenpflege kurzerhand noch einmal übernahmen.

Nachdem ich Jazz nach draußen gerufen habe, waren die Kleinen aber endgültig überzeugt und folgten ihr geschlossen in den Garten. Dort wurde gespielt und getobt. Jazz kümmerte sich anschließend um das Frühstück ihrer Kinder und säugte die ganze Mannschaft. Die frühen Morgenstunden waren noch angenehm kühl, sodass danach noch einmal ausgiebig herumgeflitzt wurde, bevor schließlich die wohlverdiente Schlafenszeit begann.

Während die Zwerge schlummerten, haben wir die Gelegenheit genutzt, sie zu wiegen. Dank tatkräftiger Unterstützung konnten dabei sogar ein paar schöne Fotos entstehen.

Die aktuellen Gewichte unserer kleinen Racker:

  • Calimba: 3000 g
  • Capo:      3360 g
  • Calle:      2970 g
  • Cordula: 2860 g
  • Christl:    3210 g
  • Calia:      3280 g
  • Cello:       3310 g
  • Cami:      2990 g

Wir freuen uns sehr über die tolle Entwicklung der gesamten Crew.

Calia geht nachschauen, was das für Körner sind

Später bekamen wir wieder Besuch. Den haben die Welpen allerdings größtenteils verschlafen. Danach hatten wir eigentlich die Idee, für die Kleinen etwas Wasserspielzeug aufzubauen. Das Wetter hatte jedoch andere Pläne. Statt Wasserspaß gab es ein ordentliches Gewitter mit Blitz, Donner und sogar Hagel.

Calimba veschläft den Hagel

Das hielt einige unserer mutigen kleinen Abenteurer allerdings überhaupt nicht davon ab, nach draußen zu wollen. Wir mussten die tapferen Zwerge mehrfach einsammeln und dafür sorgen, dass sie zumindest im Freisitz blieben. Selbst als Regen und Hagel bis weit hinein unter das Dach geweht wurden, zeigte keiner der Welpen Angst oder Unsicherheit, einige verschliefen es sogar. Kein Jammern, kein Verstecken – im Gegenteil: Am liebsten hätten sie munter weitergespielt. Schließlich brachte das Gewitter auch angenehm kühlere Temperaturen mit sich, und das kam den kleinen Energiebündeln natürlich sehr gelegen.

20.06.2026

Als ich heute Morgen um 8:20 Uhr, mit etwas schlechtem Gewissen, in die Küche kam, war diese tatsächlich nahezu vorzeigbar. Bis auf viele Pipipfützen gab es keine nennenswerten Hinterlassenschaften. Für eine Welpen-WG ist das ungefähr so, als würde man nach einer Party aufwachen und feststellen, dass jemand bereits aufgeräumt hat.

Also fasste ich einen spontanen Entschluss: Heute sollte die Crew zum ersten Mal unseren Hundedurchgang in den Garten benutzen.

Die Absperrung wurde entfernt, und ich lockte die Welpen mit einem freundlichen, Hallo, hallo! nach draußen. Den Futterruf wollte ich lieber nicht verwenden. Erstens gab es draußen keinen gefüllten Futterring, und zweitens wusste ich nicht, ob Jazz überhaupt sofort mitmachen würde. Man muss ja nicht gleich am ersten Tag seinen guten Ruf verspielen.

Kaum war der Weg frei, gab es kein Halten mehr. Capo und Calle trabten gleich los, als hätten sie jahrelang auf ihre Freiheit gewartet. Die anderen Welpen hinterher – eine kleine pelzige Karawane auf direktem Kurs Richtung Garten.

Draußen angekommen, machte ich das, was man als Welpenbesitzer gefühlt hundertmal am Tag macht: zählen.

Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben.

Sieben?

Nochmal.

Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben.

Acht war definitiv keine sieben.

Da Jazz bereits draußen war und die Welpen ihr gefolgt waren, ging ich zurück in die Küche. Und dort saß sie: Cami.

Offensichtlich hatte sie beschlossen, den historischen Moment einfach zu verschlafen. Während ihre Geschwister schon die große weite Gartenwelt erkundeten, hatte sie gemütlich geschlummert. Nun saß sie allein in der Küche, schaute etwas verdattert in die Gegend und jammerte leise, als wolle sie sagen: „Moment mal, wo sind denn plötzlich alle hin?“

Ich sprach kurz mit ihr, und sofort lief sie mir hinterher. Ganz ohne Drama, ganz ohne Diskussion. Wenige Augenblicke später hatte sie den Rest der Crew wiedergefunden und war mitten im Geschehen.

Im Garten wurde dann erst einmal ausgiebig getobt. Nebenbei wurden die wichtigsten Geschäfte erledigt, bevor Jazz sich auf die Wiese legte und die Welpen draußen säugte.

Frühstück

Anschließend wurde noch ein wenig gespielt, bis plötzlich alle Batterien gleichzeitig leer waren. Innerhalb kürzester Zeit lagen überall schlafende Welpen herum. Wer behauptet, Welpen hätten unendlich Energie, hat noch nie einen Wurf nach einer Tobeeinheit beobachtet.

Später bekamen wir Besuch, und auch dabei zeigten sich alle von ihrer besten Seite. Jazz war tiefenentspannt und die Welpen bewegten sich freundlich und neugierig zwischen den Menschen. Mal wurde hier ein Nickerchen gemacht, mal dort. Dann wurde kurz gespielt, um sich anschließend wieder irgendwo dekorativ auf den Boden zu legen. Bei den Temperaturen war selbst den kleinen Energiebündeln klar, dass Höchstleistungen besser auf den Abend verschoben werden.

Und genau so kam es.

Als es endlich etwas kühler wurde, startete die zweite Schicht des Tages. Plötzlich wurde wieder gerannt, gespielt und durch den Tunnel geflitzt. Außerdem tragen die Welpen inzwischen immer häufiger ihr Spielzeug durch die Gegend – manchmal sogar mit einem sehr wichtigen Gesichtsausdruck, als hätten sie gerade eine äußerst bedeutende Aufgabe übernommen.

Der Weg zurück ins Nachtlager in der Küche war allerdings deutlich weniger beliebt als der morgendliche Aufbruch in den Garten. Während morgens alle förmlich hinausgeschossen waren, schienen einige am Abend der Meinung zu sein, dass man über eine Verlängerung der Öffnungszeiten durchaus hätte verhandeln können.

Cami
Cello
Capo
Unfug
Calimba
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