Tagebuch C-Wurf Woche 8

17.07.2026

Heute war ein ganz besonderer Tag für unsere Crew. Um 9:30 Uhr begann die letzte Wurfabnahme – ein wichtiger Meilenstein, bevor unsere Welpen morgen in ihre neuen Familien ziehen.

Zunächst wurde jeder Welpe genau begutachtet. Dabei wurde überprüft, ob er sich entsprechend des Rassestandards entwickelt hat. Anschließend ging es gemeinsam mit den beiden Zuchtwartinnen in ein für den Welpen fremdes Zimmer. Dort musste jeder ohne seine bekannten Bezugspersonen zeigen, wie er auf verschiedene Situationen und Reize reagiert. Es war schön zu sehen, wie neugierig, offen und souverän unsere Kleinen diese Aufgabe gemeistert haben.

Insgesamt hat die Wurfabnahme etwa zweieinhalb Stunden gedauert. Da blieb es natürlich nicht aus, dass wir den einen oder anderen Welpen kurzerhand aus dem Schlaf holen mussten. Trotzdem haben alle ihre Sache wirklich großartig gemacht und ließen sich immer wieder motivieren.

Wir sind unglaublich stolz auf diesen Wurf. Die beiden Zuchtwartinnen waren mit der Entwicklung unserer Welpen sehr zufrieden, was uns natürlich besonders gefreut hat. Mindestens genauso schön ist für uns aber zu sehen, wie freundlich, verschmust und unkompliziert sich alle entwickelt haben. Genau dieses tolle Wesen bedeutet uns persönlich am meisten.

Auch die aktuellen Gewichte können sich sehen lassen: Ein Welpe hat bereits die 9-Kilo-Marke erreicht, drei weitere wiegen über 8 Kilogramm und die übrigen bringen ebenfalls fast 8 Kilogramm auf die Waage. Dabei sind alle kräftig und bestens entwickelt, ohne dabei zu schwer zu sein.

Am Nachmittag nutzten wir die letzten gemeinsamen Stunden für eine große Fotosession. Dabei sind viele wunderschöne Bilder unserer Hunde entstanden, die die Erinnerung an diese besondere Zeit für immer festhalten.

Nun genießen wir noch den letzten gemeinsamen Abend, den wir gemeinsam mit ganz viel Verwandtschaft verbringen: der stolze Papa ist mit seinen Besitzern zur Abgabe am morgigen Tag angereist und Uroma Fianna, Oma Hedda und Tante Limba sind ebenfalls zu Besuch.
Morgen heißt es dann Abschied nehmen, wenn unsere Welpen in ihre neuen Familien ziehen – ein emotionaler Moment, auf den wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge blicken.

Zum Abschied zeigen wir euch die schönsten Bilder von unserem Fotoshooting: 

Calia:
Calimba:
Calle:
Cami:
Capo:
Cello:
Christl:
Cordula:

16.07.2026

Gestern Abend hatten wir es endlich geschafft: Wir lagen im Bett. Ein langer Tag lag hinter uns und um 24.10 Uhr wollten wir eigentlich nur noch schlafen. Doch plötzlich kamen verdächtige Geräusche aus der Küche. Erst dachte ich noch: Ach, bestimmt war das nichts. Dann war auch tatsächlich wieder Ruhe. Bis… Klong! Na gut, also doch noch einmal raus aus dem Bett.

Und das war auch die richtige Entscheidung. Sie hatten in der Küche die Sockelleiste abmontiert – aus Welpensicht offenbar die Einladung des Tages. Die halbe Mannschaft hatte sich begeistert auf die Kunststoffhalter gestürzt, während die andere Hälfte mit der Sockelleiste selbst beschäftigt war. Teamarbeit können sie jedenfalls schon hervorragend.

Sie geben sich wirklich alle Mühe, uns den Abschied ein kleines bisschen leichter zu machen. Blöd nur, dass sie ansonsten so unglaublich süß, lieb und brav sind. Da hilft dann leider auch die kreativste Umgestaltung der Kücheneinrichtung nichts.

Heute Morgen ging es direkt genauso spannend weiter. Ich machte mich schnell fertig, ging nach unten – und wer kam mir geschniegelt und geschniegelt… na gut, geschniegelt war er nicht – aber dafür überglücklich entgegen? Cello! Der Herr hatte kurzerhand beschlossen, dass unsere Absperrung eher ein Vorschlag als eine Grenze ist, und war einfach darüber geklettert. Die Bauabteilung wird heute Abend also noch einmal nachbessern müssen.

Außerdem haben wir heute gelernt: Es hat durchaus Vorteile, mit den Welpen erst spät spazieren zu gehen. Denn sobald sie einmal wissen, wo der Ausgang ist, würden sie ihn am liebsten im Fünf-Minuten-Takt nutzen. Heute war das allerdings keine Option, denn wir hatten noch einmal jede Menge Besuch. Natürlich wollte jeder die kleinen Rabauken vor ihrem Auszug noch einmal sehen, knuddeln und bewundern.

Den Welpen hat das natürlich bestens gefallen. Es wurde gespielt, getobt und zwischendurch – den sommerlichen Temperaturen geschuldet – auch immer wieder ausgiebig Siesta gehalten. Selbst kleine Energiebündel brauchen schließlich mal eine Pause.

Und als wäre das alles noch nicht aufregend genug, gab es zum Tagesabschluss noch hohen Familienbesuch: Uroma Fianna, Oma Hedda und Tante Limba sind angekommen. Entsprechend groß war die Begeisterung bei den Welpen – und Beschäftigung hatten sie damit mehr als genug.

Langweilig wird es hier definitiv nicht. Und schlafen… das können wir dann irgendwann später wieder.

15.o7.2026

Heute wurde improvisiert – und das war wahrscheinlich genau richtig!

Gestern Abend gab es für unsere Crew endlich Pansen. Eigentlich hatte der Metzger uns schöne Pansenlappen versprochen. Bekommen haben wir… gewolften Pansen. Nun ja, die Welpen hat das herzlich wenig interessiert – Hauptsache Pansen!

Da die Bande erst gechippt und geimpft worden war, haben wir kurz überlegt, ob das vielleicht etwas mutig ist. Aber unsere Welpen haben uns eines Besseren belehrt: Alle haben den Pansen bestens vertragen und auch die Hinterlassenschaften sind weiterhin vorbildlich. So soll das sein!

Heute stand dann das große Abenteuer Autofahren auf dem Programm – verbunden mit einem kleinen Waldspaziergang. Zumindest war das der Plan.

Denn manchmal hat das Leben seine eigenen Ideen. Unser Hundeauto war nämlich unterwegs, ausgerechnet an dem Tag, an dem wir unser „Hundepersonal“ für die gemeinsame Autofahrt verabredet hatten. Also hieß es: improvisieren!

Rückbank umklappen, Mama einladen, Welpen dazu – fertig war der Welpen-Express. Die Crew fand das Arrangement großartig. Schließlich saß Mama zum Kuscheln direkt neben ihnen. Was braucht man mehr?

Kaum angekommen, sind wir gar nicht erst groß herumgefahren, sondern direkt in den Wald abgebogen. Zunächst ging es über eine große Wiese. Die Crew stieg aus, schaute sich kurz um und beschlossen einstimmig: „Hier gefällt’s uns!“

Während Mama fröhlich über die Wiese flitzte, hopsten die Kleinen hinterher, schnüffelten an jedem Grashalm und überprüften gewissenhaft die Wiese . Der eine oder andere dachte sich zwischendurch zwar: „Ach, ich schaue mal alleine, was es dort hinten gibt.“ Doch sobald wir riefen, kamen alle brav wieder angeflitzt. Das klappt schon richtig schön.

Allerdings machte sich trotz der Abendstunden die Sonne bemerkbar. Die Wiese war noch ordentlich aufgeheizt. Umso größer war die Begeisterung, als wir endlich den schattigen Wald erreichten.

Dort wartete das nächste Highlight: Brombeersträucher!

Reife Brombeeren? Interessant. Aber die grünen Brombeeren direkt vom Strauch pflücken? Offenbar eine absolute Delikatesse! Mit Feuereifer wurden die kleinen grünen Kugeln gezupft und untersucht. Ob sie wirklich geschmeckt haben oder einfach nur spannend waren, bleibt das Geheimnis der Crew.

Christl und Cordula beschlossen unterwegs übrigens, dass Wegvorschläge der Menschen eher als unverbindliche Empfehlung zu verstehen sind. Beide gingen lieber ihre eigenen kleinen Erkundungstouren. Frei nach dem Motto: „Wir wissen schon, wo es langgeht.“ Zum Glück ließen die Zwei sich immer wieder zurück rufen, als ob sie schon auf ihre Namen hören, sodass die beiden ihre Expeditionen immer wieder beendeten und zu uns zurückkamen.

Irgendwann wollten wir dann zurück zum Auto. Leider führte der Weg erneut über die  ziemlich warme Wiese. Die Crew sah das allerdings etwas anders als wir.

Ihre Meinung war eindeutig: „Nein. Wir bleiben lieber hier im Schatten liegen. Ihr könnt das Auto ja holen.“

Gesagt, gedacht, getan.

Also haben wir kurzerhand das Auto zu der Crew gebracht. Diesmal durfte Mama auf dem Beifahrersitz Platz nehmen, was sie ausgesprochen unterhaltsam fand. Die Mädels saßen hinten bei den Welpen. Da wir nur auf privaten Holperwegen unterwegs waren, kein Problem.

Anfangs war das Auto erfüllt von einem fröhlichen Gewusel, Geschnaufe und der allgemeinen Feststellung, dass es ganz schön warm geworden war. Doch kaum lief die Klimaanlage, kehrte schlagartig Ruhe ein. Alle genossen die Fahrt, keiner jammerte, niemand wurde seekrank und Cello setzte dem Ganzen die Krone auf, indem er ganz entspannt auf dem Schoß einschlief.

Da dachten wir noch: Perfekt! Jetzt schlafen sie den ganzen Abend.

Wie naiv wir doch manchmal sind.

Zurück im Garten wurde zunächst ausgiebig getrunken. Danach suchte sich jeder ein schattiges Plätzchen, alle fielen wie kleine Steine um und schliefen… ungefähr zwanzig Minuten.

Anschließend waren sämtliche Akkus wieder auf 100 Prozent geladen.

Nach dem Abendessen wurde wieder ausgelassen gespielt, gerangelt, getobt und durch den Garten geflitzt, als wäre überhaupt nichts gewesen.

Welpen eben. Ein kurzer Powernap – und schon beginnt der Spaß von vorne.

14.07.2026

Heute stand für unsere kleine Crew ein wichtiger Termin an: Der Tierarztbesuch mit Chippen und Impfen.

Der Tag begann ganz normal – zumindest für die Welpen. Ich hingegen war schon den ganzen Vormittag ein kleines bisschen nervös. Als unsere Tierärztin gegen Mittag kam, war ich deshalb sehr froh, dass auch meine Tochter Soo-Mi da war.

Offenbar war meine Nervosität nicht zu übersehen, denn nach kurzer Lagebesprechung wurde beschlossen, dass ich lieber keine aktive Rolle übernehme. Ich wurde kurzerhand zur Schriftführerin befördert – oder, je nach Sichtweise, zum Schreibtischdienst degradiert. Während Soo-Mi und unsere Tierärztin das eigentliche Geschehen souverän übernahmen, durfte ich alles dokumentieren und mich auf meine Kernkompetenz konzentrieren: Leckerchen reichen. Irgendjemand musste die tapferen Patienten schließlich für ihre Mitarbeit entlohnen!

Unsere Tierärztin hat sich für jeden einzelnen Welpen ganz viel Zeit genommen. Jeder wurde erst einmal liebevoll begrüßt, ausgiebig geknuddelt und anschließend gründlich untersucht. Das schönste Fazit: Alle Welpen sind kerngesund, vollständig entwickelt und haben alles, was sie haben sollen. Besser hätte die Untersuchung nicht ausfallen können.

Anschließend wurden die Kleinen geimpft und gechippt. Dafür saßen sie ganz entspannt bei Soo-Mi auf dem Arm und ließen alles ganz tapfer über sich ergehen. Wir waren richtig stolz auf unsere Crew!

Die größte Herausforderung war tatsächlich die Blutentnahme für die Datenbank. Dafür musste jedem Welpen ein kleiner Pieks in die Lefze gegeben werden, damit etwas Blut auf das Kärtchen aufgetragen werden konnte. Das fanden die Kleinen verständlicherweise nicht besonders toll, und das kostete uns etwas Geduld. Ein paar empörte Blicke gab es schon – aber auch diese Hürde haben wir gemeinsam gemeistert.

Kaum war alles erledigt, war der kleine Schreck auch schon wieder vergessen. Jeder Welpe nahm auf dem Schoß noch ein Leckerchen entgegen und wackelte anschließend fröhlich davon, um sich ein gemütliches Plätzchen für ein wohlverdientes Nickerchen zu suchen.

Zum Abschluss holte unsere Tierärztin noch ihren Chihuahua dazu. Das war für die Welpen besonders spannend, denn bisher kennen sie fast ausschließlich große Hunde. Der kleine Besucher wurde neugierig beäugt, intensiv begutachtet und schließlich einstimmig für ausgesprochen interessant befunden.

Und weil heute ohnehin ein Tag voller kleiner Meilensteine war, haben wir natürlich wie immer  das Gewicht kontrolliert. Inzwischen haben alle die 7-Kilo-Marke geknackt – und einer unserer kleinen Wonneproppen bringt sogar schon stolze 8 Kilogramm auf die Waage. Sie entwickeln sich einfach prächtig und wachsen gefühlt jeden Tag ein Stückchen mehr.

Nach all den aufregenden Eindrücken wurde erst einmal geschlafen. Anschließend gab es natürlich Futter – und der Appetit war, ausgezeichnet. Das zeigt uns, dass der Tierarztbesuch gut verkraftet wurde. Wir sind sicher, dass unsere Welpen diesen Tag nicht in schlechter Erinnerung behalten werden.

Wir sind unglaublich stolz auf unsere tapferen Crew . Sie haben ihren ersten großen Tierarzttermin mit Bravour gemeistert – und ich habe gelernt, dass man mit einer Tüte Leckerchen manchmal mehr helfen kann als mit großer Tapferkeit.

13.07.2026

 

Heute begann der Tag tatsächlich einmal etwas anders als sonst. Um 5.55 Uhr klingelte mein ganz normaler Wecker – und nicht das übliche Welpenkonzert aus dem Erdgeschoss. Als ich mit meiner Tochter gemeinsam am Waschbecken im Badezimmer stand, sagte sie genau das, was ich in diesem Moment ebenfalls dachte: „Die Crew will bleiben und nicht ausziehen, deshalb benehmen sie sich.“

Für einen kurzen Augenblick glaubten wir tatsächlich daran. Ganze 15 Minuten lang herrschte ungewohnte Ruhe. Doch dann hörten unsere kleine Crew, dass sich oben etwas bewegte – und schon war die Nachtruhe offiziell beendet. Ab diesem Zeitpunkt lief alles wieder nach dem gewohnten Welpenprogramm.

Nachdem die Crew im Garten ihre ersten Geschäfte erledigt hatte und das Frühstück vorbereitet war, wurden wir doch etwas wehmütig. Es sind nur noch wenige Tage, bis unsere kleinen Schätze in ihre neuen Familien ziehen. Einerseits freuen wir uns riesig für sie, andererseits fragen wir uns schon jetzt, wie still es hier wohl werden wird.

Wobei… wenn man die Küchentür öffnet, ist man im ersten Moment fast wieder froh, dass die Welpen bald flügge werden. Uns schlägt inzwischen ein Duft entgegen, den man wohl am besten mit einer Nasenklammer genießen könnte. Die Kleinen wachsen eben – und ihre Hinterlassenschaften wachsen selbstverständlich mit. Die Mischung aus Pipi und den etwas größeren Geschäften sorgt mittlerweile für ein ganz besonderes Raumklima. Daran merkt man eindeutig: Aus winzigen Babys werden langsam richtige Hunde.

Auch draußen im Garten wird immer deutlicher, dass sie mehr Platz brauchen. Sie flitzen, jagen sich gegenseitig, kugeln übereinander und entdecken jeden Tag neue Ideen für Unsinn. Noch reicht der Platz gut aus, aber lange wird das nicht mehr so sein.

Am Nachmittag stand dann ein weiterer Meilenstein auf dem Programm: Zum ersten Mal bekamen alle ihre Halsbänder angelegt. Das Anlegen selbst verlief fast völlig problemlos. Doch kaum waren die Halsbänder geschlossen, begann das große Theater. Es wurde gekratzt, geschüttelt, der Kopf schief gehalten und ganz genau beobachtet, wie die Geschwister mit diesem merkwürdigen Ding um den Hals zurechtkamen. Wahrscheinlich hoffte jeder, beim anderen eine Anleitung zu finden.

Zum Glück waren wir vorbereitet. Direkt danach wurde gefüttert – und plötzlich war das Halsband nur noch halb so interessant. Fressen schlägt eben Halsband. Hier und da wurde später zwar noch einmal kurz gekratzt, aber inzwischen scheinen die Kleinen sich schon fast daran gewöhnt zu haben. 

Auch beim Füttern hat sich inzwischen einiges verändert. Die Welpenmilch passt mittlerweile nicht mehr in unsere beiden Futterringe. Da sie aber nach wie vor wichtig für das gesunde Knochenwachstum ist, bekommt jetzt jeder seine Portion aus einer eigenen Schüssel. Das klappt erstaunlich gut – und jeder kann in aller Ruhe seine Milch genießen, bevor anschließend der Futternapf noch einmal kontrolliert wird. Man weiß ja nie, ob beim Nachbarn nicht doch noch ein Schlückchen übrig geblieben ist. Nach dem Abendessen gab es als Nachtisch getrocknete Hühnerhälse , die unserer Crew sehr gut geschmeckt haben.

So geht ein heißer Sommertag mit einer gehörigen Portion Welpenchaos, vielen lustigen Momenten und auch ein wenig Wehmut zu Ende. Unsere kleinen Schätze werden jeden Tag ein Stück selbstständiger – und wir genießen jeden einzelnen Tag, der uns mit ihnen noch bleibt.

12.07.2026

Heute stand unsere neu gebaute Brücke wieder im Mittelpunkt. Ehrlich gesagt hatte ich erwartet, dass das leicht rutschige Brett und der nicht ganz ebene Untergrund mit den kleinen Schlitzen dazwischen zumindest für ein bisschen Skepsis sorgen würden. Aber weit gefehlt! Die Crew marschiert darüber, als hätten sie nie etwas anderes gemacht. Viel spannender scheint für sie die Tatsache zu sein, dass sich unter der Brücke wunderbar Verstecken spielen lässt. Also: Bauprojekt erfolgreich bestanden!

Da mir die Brücke allerdings noch etwas zu wenig genutzt wurde, haben wir kurzerhand eine kleine Welpen-Familienspielstunde daraus gemacht. Jeder Zwerg wurde einmal einzeln von uns über die Brücke geführt. Das fanden natürlich plötzlich alle ausgesprochen interessant – spätestens als klar war, dass am Ende ein Leckerchen auf sie wartete. Mit ein wenig Bestechung… ähm… positiver Verstärkung klappt eben fast alles.

Weil es heute wieder herrlich warm war, durfte natürlich auch der Pool nicht fehlen. Dieses Mal wurde er etwas voller gemacht, und schon das Einlaufen des Wassers war spannender als jedes Fernsehprogramm. Es wurde aufmerksam beobachtet, neugierig geschnuppert und selbstverständlich mussten auch gleich ein paar Bälle im Wasser versenkt werden. Gebadet wird bisher zwar eher selten, dafür hat sich der Pool inzwischen zur wohl größten und beliebtesten Trinkschüssel der Welt entwickelt.

Unsere kleine Crew entwickelt sich außerdem immer mehr zu echten Buddelprofis. Auf dem Weg vom Freisitz in den Garten entstehen täglich neue kleine Krater. Kaum hat man ein Loch wieder zugemacht, wird an anderer Stelle schon das nächste Bauprojekt eröffnet. Wir kommen mit dem Abdecken kaum noch hinterher und überlegen schon, ob wir den Garten demnächst offiziell zur Großbaustelle erklären.

Doch damit nicht genug: Auch der Rasen hat inzwischen schwer zu leiden. Mit einer erstaunlichen Ausdauer ziehen die kleinen Landschaftsgärtner Grasbüschel samt Wurzeln aus dem Boden und tragen ihre Beute stolz durch die Gegend. Am liebsten verspeisen sie das Ganze auch noch genüsslich  – wenn wir ihnen die „Delikatessen“ nicht rechtzeitig wieder abnehmen würden. Manchmal fragt man sich wirklich, ob wir Hunde oder kleine Rasenmäher mit Baggerausbildung großziehen.

Ansonsten verlief der Tag ganz nach Welpenart: spielen, flitzen, buddeln, knuddeln, schlafen, fressen und wieder von vorne. Ein rundum gemütlicher Sonntag also – genau so, wie man ihn sich mit einer fröhlichen Welpenschar wünscht.

Und noch ein kleiner Nachtrag von gestern: Zum ersten Mal gab es Lamm auf dem Speiseplan. Die Jury war sich erstaunlich schnell einig – alle Näpfe wurden mit großer Begeisterung geleert. Das neue Menü hat die Geschmacksprobe also mit Bravour bestanden und gut vertragen.

11.07.2026

Heute haben wir den Samstag ganz so begonnen, wie ein Wochenende eben beginnen sollte – gemütlich und ohne Hektik. Von unserer kleinen Crew waren  die ersten Geräusche erst um 6.30 Uhr aus der Küche zu hören. Also sind wir nach unten gegangen, haben die kleinen Frühaufsteher nach draußen gelassen, das Frühstück serviert und sind ganz entspannt in den Tag gestartet.

Nach dem morgendlichen Wiegen stand die nächste Entwurmung auf dem Programm. Und was sollen wir sagen? Unsere Zwerge haben das genauso souverän gemeistert wie beim letzten Mal. Kein Drama, keine Diskussionen – einfach kurz erledigt und danach wieder zurück zu den wirklich wichtigen Dingen des Welpenlebens: spielen, schlafen, fressen und natürlich jede Menge Unsinn anstellen.

Das Wetter meinte es heute fast schon ein bisschen zu gut mit uns. Damit die Hitze den Spielspaß nicht ausbremste, haben wir zwischendurch immer wieder für eine kleine Regendusche gesorgt. Das wurde mit großem Hallo angenommen und sorgte für die nötige Abkühlung.

Mein Mann war heute ebenfalls fleißig und hat für unsere kleine Entdeckertruppe eine neue Welpenbrücke mit Rampe gebaut. In meiner Vorstellung würden die Kleinen diese sofort stürmen, mutig hinaufklettern und begeistert darüber flitzen. Die Welpen hatten allerdings ihre ganz eigene Agenda. Statt den neuen Abenteuerspielplatz ausgiebig zu testen, beschlossen sie kurzerhand, den Großteil des Tages lieber im Freisitz bei mir zu verbringen. Während ich am Computer gearbeitet habe, lagen sie friedlich zu meinen Füßen – mal schlafend, mal kuschelnd und natürlich immer in der Hoffnung, dass irgendwo ganz zufällig ein Leckerchen herunterfallen könnte.

Zwischendurch wurde ausgiebig gekuschelt, geschmust und natürlich gefressen – schließlich kostet so ein entspannter Samstag auch Energie. Und weil es ohne ein bisschen Welpenquatsch einfach kein richtiger Samstag wäre, wurde hier und da noch der eine oder andere Schabernack veranstaltet. So mögen wir das.

Am Ende war es einer dieser herrlich unspektakulären Tage, die einem zeigen, dass Glück oft auf vier kleinen Pfoten daherkommt und sich ganz einfach zu den eigenen Füßen zusammenrollt.

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