10.07.2026

Heute Morgen wurde unser Welpenauslauf kurzerhand zur Kulisse eines kleinen Actionfilms. Calle war beim Toben etwas zu schwungvoll unterwegs und rempelte einen Klapphocker an. Der entschied sich daraufhin, mit einem ordentlichen Krawumm in sich zusammenzuklappen.
Und unsere Welpen? Flucht? Panik? Fehlanzeige! Alle acht stürmten sofort neugierig zur Unfallstelle. Schließlich musste erst einmal kontrolliert werden, wer da so einen Lärm veranstaltet hatte. Nachdem der böse Klapphocker als harmlos eingestuft worden war, ging das Toben weiter, als wäre nichts gewesen. Genau so wünschen wir uns das.
Bei den sommerlichen Temperaturen wurde anschließend ausgiebig gespielt, gemeinsam an Spielzeug gezerrt und danach – ganz welpentypisch – erst einmal ein ordentliches Schläfchen gehalten. Die Wärme scheint ihnen inzwischen deutlich weniger auszumachen. Man merkt, dass sie langsam größer werden.
Am Nachmittag sorgte dann allerdings das Pflegepersonal für eine kleine Verzögerung. Das Futter sollte verteilt werden… dumm nur, dass ich vergessen hatte, es rechtzeitig einzuweichen. Die Welpen mussten also noch ein paar Minuten Geduld haben. Sie fanden das selbstverständlich völlig unnötig.
Dafür wartete danach eine besondere Überraschung: Hasenohren mit Fell!
Zunächst verteilte ich vier Stück. Die meisten Welpen betrachteten ihre Beute erst einmal etwas skeptisch nach dem Motto: „Und… was genau soll das jetzt sein?“
Nur Calia brauchte keine Sekunde Bedenkzeit. Ein kurzer Blick, einmal geschnuppert – ESSEN! – geschnappt und mit Vollgas verschwunden. Diskussion beendet.
Anschließend bekamen noch drei weitere Welpen ein Hasenohr, und plötzlich verwandelte sich der Auslauf in eine Mischung aus Schatzsuche, Verfolgungsjagd und Hochsicherheitstrakt. Jeder versuchte, seinen Schatz möglichst geschickt vor den Geschwistern in Sicherheit zu bringen.
Besonders Cami bewies wieder einmal ihr außergewöhnliches Talent als Versteck-Profi. Sie findet einfach immer die besten Plätze und konnte ihr Hasenohr am längsten in aller Ruhe genießen.
Christl setzte dagegen auf Taktik statt Geschwindigkeit. Während alle anderen wie verrückt durch den Auslauf flitzten, legte sie sich einfach auf ihr Hasenohr. Als die Luft wieder rein war, stand sie auf und knabberte ganz entspannt weiter. Man muss eben nicht immer rennen – manchmal reicht kluges Timing.
Weil es doch ziemlich warm war und keiner leer ausgehen sollte, bekam schließlich alle ein Hasenohr. Für einen kurzen Moment herrschte tatsächlich friedliche Beschäftigung.
Allerdings hielt meine Hoffnung, die Ohren würden nur ein wenig befellt und gemütlich beknabbert werden, nicht besonders lange.
Sieben Wochen alter Hovawart bleibt eben sieben Wochen alter Hovawart. Aus „ein bisschen Beschäftigung“ wurde erstaunlich schnell „Wir zerlegen das jetzt komplett!“. Also habe ich die Hasenohren lieber wieder eingesammelt. Die acht empörten Gesichter waren wirklich sehenswert. Als kleine Wiedergutmachung bekam natürlich jeder noch ein Leckerchen – und schon war der Weltfrieden wieder hergestellt.



Außerdem ist heute noch ein neuer Bewohner in den Welpenauslauf eingezogen: ein großer Stoffhai mit riesigen Glubschaugen, der beim Darüberlaufen knistert.



Unsere Welpen nahmen den Neuankömmling freundlich zur Kenntnis. Er wurde beschnuppert, als Kopfkissen benutzt, durch die Gegend geschleift und zwischendurch einfach ignoriert. Offenbar lautete das Urteil einstimmig: „Netter Hai. Kann bleiben. Aber so richtig spektakulär bist du auch nicht.“
Manchmal sind Welpen eben deutlich schwerer zu beeindrucken, als wir Menschen denken.
09.07.2026
Bei den Fütterungen entwickelt sich im Moment eine ganz neue Dynamik. Seit einigen Tagen verfolgt Christl dabei eine ganz clevere Strategie: Zuerst frisst sie gemeinsam mit ihren Geschwistern ihre eigene Portion auf. Während die anderen anschließend noch damit beschäftigt sind, auch den allerletzten Rest aus ihrer Schüssel auszuschlecken, macht sich Crystal bereits auf den Weg zu ihrer Mama. Dort schleckt sie ganz selbstverständlich gemeinsam mit ihr die Reste aus deren Futterschüssel. Diese Taktik hat ihr einige Tage lang einen kleinen Zusatzsnack beschert.
Heute war damit allerdings Schluss. Plötzlich stand auch Calimba bei Jazz an der Schüssel. Nach und nach kamen die übrigen Geschwister dazu, und am Ende blieb für Mama praktisch nichts mehr übrig. Offenbar spricht sich so ein Geheimtipp in Windeseile herum.
Unsere Crew ist ohnehin der Meinung, dass wir sie wohl völlig unterernähren. Seit gestern haben sich die Zwerge nämlich eine zusätzliche Nahrungsquelle erschlossen. Mit großer Begeisterung rupfen sie das inzwischen leicht vertrocknete Gras samt Wurzeln und einer ordentlichen Portion Erde aus dem Boden und verspeisen alles mit sichtlichem Genuss. Manchmal fragt man sich wirklich, warum man sich mit hochwertigem Welpenfutter so viel Mühe gibt…
Heute haben wir außerdem geriebenen Apfel in den Speiseplan aufgenommen. Wir hoffen natürlich, dass auch dieser genauso gut vertragen wird wie alles andere. Bisher haben die Kleinen jedenfalls sämtliche neuen Futtermittel bestens vertragen.
Ein weiterer Meilenstein wurde heute ebenfalls erreicht: Alle Welpen haben inzwischen die 6-Kilogramm-Marke geknackt und hätten damit bereits ihr Abgabegewicht erreicht.
Auch für Unterhaltung war wieder bestens gesorgt. Gestern haben die kleinen Racker unsere Metallkelle stibitzt. Calia schnappte sich die Beute und trug sie stolz auf die Wiese. Sofort entstand eine riesige Schlacht, denn natürlich wollte jeder die begehrte Metallkelle besitzen. Da kann ich wieder nur sagen: Wer später einmal Obidience machen möchte, sollte früh anfangen – Metall im Maul ist für unsere Kleinen jedenfalls überhaupt kein Problem.



Für den Lacher des Tages sorgte heute Calimba. Während alle Geschwister friedlich schliefen, war sie noch putzmunter unterwegs. Ich hatte gerade das große Metalltablett, das den Welpen als Wasserschüssel dient, frisch mit reichlich Wasser gefüllt und hingestellt. Calimba marschierte zielstrebig darauf zu, packte das Tablett und zog es gut einen halben Meter durch den Auslauf. Das Wasser verteilte sich natürlich großzügig in alle Richtungen.



Anschließend ließ sie das Metalltablett mit einem gewaltigen Scheppern fallen – und schaute anschließend selbst ganz erstaunt, als hätte sie mit so einem Krach überhaupt nicht gerechnet. Der Blick sprach jedenfalls Bände.
08.07.2026
Bei unserer kleinen Crew ist momentan wirklich nichts mehr sicher. Die Welpen haben inzwischen beschlossen, dass alles, was nicht niet- und nagelfest ist, selbstverständlich als Spielzeug dient. Ganz oben auf der Beliebtheitsskala stehen derzeit die Sitzkissen unserer Gartenstühle. Lässt man sie nur einen kurzen Moment unbeaufsichtigt liegen, werden sie sofort beschlagnahmt, gemeinsam bearbeitet und anschließend als gemütliche Lounge für die ganze Crew genutzt.
Gestern Abend wurde es dann noch richtig spannend. Ein kräftiger Sturm fegte über unser Grundstück und beschloss kurzerhand, unser Gewächshaus etwas umzudekorieren. Gleich zwei Doppelstegplatten machten sich selbstständig und segelten mit lautem Getöse quer durch den Garten – eine Richtung Welpenauslauf, die andere bis zum Baum beim Nachbarn. Als ob das noch nicht genug gewesen wäre, wurde auch der Welpentunnel einmal komplett durch den Auslauf geweht.
Und unsere Crew? Die dachten sich wahrscheinlich: „Oh, cool! Neue Attraktionen!“ Statt erschrocken davonzulaufen, marschierte die gesamte Truppe neugierig hinterher, um nachzuschauen, was der Wind denn da Tolles angeschleppt hatte. Unsere kleinen Abenteurer sind offenbar ziemlich wetterfest. Regen, Sturm und Wind kennen sie inzwischen bestens – nur auf Schnee möchten wir im Hochsommer dann doch lieber verzichten.
Heute Vormittag regnete es fast ohne Pause. Das störte allerdings höchstens uns Menschen. Die Welpen flitzten fröhlich durchs nasse Gras, als wäre Sonnenschein bestellt worden.
Für Unterhaltung sorgte heute außerdem ein ganz gewöhnlicher Karton. Aus Menschensicht eher Altpapier – aus Welpensicht das neue Abenteuerland. Innerhalb weniger Sekunden wurde hineingeklettert, darin gesessen, versucht herauszuspringen. Anschließend musste selbstverständlich getestet werden, ob Karton eigentlich schmeckt. Zum krönenden Abschluss wurde das gute Stück einmal komplett umgedreht. Mission erfüllt – der Karton hat den Welpentest bestanden.
Auch kulinarisch gab es wieder einige Premieren. Gestern stand zum ersten Mal Rindermuskelfleisch auf dem Speiseplan. Das wurde begeistert verspeist und bestens vertragen. Heute folgte dann die nächste Spezialität: Stinkfisch. Der Name hielt, was er versprach – zumindest für unsere Nasen. Die Welpen dagegen waren hellauf begeistert. Manche schleppten ihren Fisch erst einmal stolz durch den Auslauf, bevor sie ihn verspeisten, andere machten sich sofort ans Werk. Da der Fisch ziemlich fest war, gab es ordentlich etwas zu kauen. Den körnigen Frischkäse, den wir bereits vor einigen Tagen eingeführt haben, wird auch gern gefressen.
Bei der gestrigen Zeckenkontrolle wartete dann noch eine kleine Überraschung auf uns: Capo hatte sich tatsächlich die erste Zecke eingefangen. Sie saß an seinem Schnäuzchen und ließ sich glücklicherweise ganz problemlos entfernen. Während Capo müde und entspannt seine Streicheleinheiten genoss, konnten wir die kleine ungebetene Besucherin vorsichtig entfernen. Er hat das so gelassen über sich ergehen lassen, dass ich wirklich erstaunt war.
Kurz gesagt: Unsere kleine Crew entwickelt sich prächtig. Sie ist neugierig, mutig, wetterfest, experimentierfreudig und hat jeden Tag neue Ideen, wie man seinen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubert – oder ihnen zeigt, dass man besser nichts mehr in Reichweite liegen lässt. Langweilig wird es bei uns jedenfalls ganz bestimmt nicht!
07.07.2026
Eigentlich hatte ich mir für heute Morgen vorgenommen, den Freisitz einmal gründlich mit dem großen Staubsauger zu saugen und anschließend zu wischen. Normalerweise nehme ich dafür den deutlich leiseren Akkustaubsauger. Der ist den Hunden bestens bekannt und interessiert inzwischen niemanden mehr. Aber heute durfte der große Bruder ran – und der sorgte prompt für reichlich Unterhaltung.
Während die Welpen fröhlich draußen spielten, holte ich den Staubsauger raus. Kaum lief er, erschien auch schon die erste Kontrolleurin: Christl. Mit ernster Miene wurde das unbekannte Gerät von allen Seiten inspiziert. Es pustete, es saugte, es machte Lärm – nach eingehender Prüfung lautete ihr Urteil: Kann bleiben!
Wenig später kam Cordula zur Sicherheitsüberprüfung Nummer zwei. Auch sie nahm alles ganz genau unter die Lupe und befand schließlich, dass von diesem seltsamen Ungetüm offenbar keine Gefahr ausging. Damit war der Staubsauger offiziell von der Hundeaufsicht abgenommen.
Dann klingelte leider das Telefon und ich musste kurz ins Haus.
Als ich wenige Minuten später zurückkam, hatte die Crew inzwischen beschlossen, den Staubsauger einem ausführlichen Belastungstest zu unterziehen. Das flexible Saugrohr eignete sich hervorragend als gemeinsames Zerrspielzeug, und das Stromkabel schien offensichtlich besonders lecker auszusehen. Alle halfen fleißig mit – schließlich muss so ein neues Spielzeug ja ordentlich getestet werden.
Spätestens da war mir klar, dass es keine gute Idee gewesen war, den Staubsauger unbeaufsichtigt stehen zu lassen. Zum Glück hat er den Welpen-TÜV ohne größere Blessuren überstanden.
Der Tag war zwar schwül und richtig warm, aber unsere kleine Crew hatten davon offensichtlich nichts mitbekommen. Gute Laune war den ganzen Tag Programm.
Am Nachmittag wartete dann noch eine Überraschung. Vor einiger Zeit haben wir wunderschöne, große Rinderkopfhaut geschenkt bekommen. Jazz konnte sich bisher allerdings überhaupt nicht dafür begeistern. Gestern dachte ich mir: Versuchen wir es einfach noch einmal.
Jazz nahm die Rinderkopfhaut, marschierte schnurstracks in den Welpenauslauf und legte ihn ihren Kindern vor die Nase. Ich musste lachen – offenbar galt heute: Erst die Kinder!
Und die waren begeistert. Die Kopfhaut wechselte im Minutentakt den Besitzer. Wer ihn gerade ergattert hatte, schleppte ihn stolz in die nächste Ecke und versuchte, ihn gegen die Geschwister zu verteidigen. Das war allerdings gar nicht so einfach, denn der Knochen war fast größer als seine Besitzer. Es wurde geknabbert, gezogen, getragen und bewacht – und alle hatten ihren Spaß.
Als die Welpen schließlich müde wurden und ihr Schläfchen hielten, war Jazz’s Zeit gekommen. Ganz gelassen holte sie sich ihre Kopfhaut zurück, legte sich gemütlich auf die Wiese und verspeiste ihn in aller Ruhe – vermutlich genau so, wie sie es von Anfang an geplant hatte.
So ging wieder ein herrlich lustiger Sommertag zu Ende. Manchmal braucht es eben gar kein neues Hundespielzeug – ein großer Staubsauger reicht völlig aus.
06.07.2026
Heute Morgen stand das Bällebad noch im Freisitz, denn über Nacht hatte ich es hineingestellt, damit es nicht zu feucht wird. Kaum entdeckt, war die Begeisterung bei unserer kleinen Crew riesengroß. Schließlich wissen die acht genau, was passiert, wenn man mit Schwung hineinspringt: Die Bälle fliegen in alle Richtungen und machen dabei dieses herrliche Klong-Klong-Geräusch, das offensichtlich einfach unwiderstehlich ist.
Nachdem ausgiebig mit den Bällen gespielt worden war, sammelte ich sie wieder ein, damit das Bällebad zurück auf die Wiese konnte. Doch bevor ich dazu kam, musste ich das bunte Treiben im Welpenauslauf erst einmal in Ruhe genießen. Alle acht flitzten fröhlich umher, spielten miteinander und hatten sichtlich ihren Spaß. Es war einfach wunderschön, ihnen zuzusehen.



Und dann waren da heute noch Capo und Cello. Unsere beiden ruhigen Vertreter haben heute einmal gezeigt, was wirklich in ihnen steckt. Als alle anderen schliefen, drehten sie zur Höchstform auf. Gemeinsam hatten sie nur eines im Sinn: jede Menge Unsinn! Natürlich wurde als Erstes das Bällebad wieder komplett ausgeräumt. Mit ihren mittlerweile rund sechs Kilo Körpergewicht sprangen sie beherzt hinein, drängten die Bälle nach draußen und hüpften ihnen voller Begeisterung hinterher. Es war herrlich anzusehen.
Also machte ich mich erneut daran, alle Bälle einzusammeln und wieder ins Bällebad zu legen. Als ich mich umdrehte, traute ich meinen Augen kaum: In der kurzen Zeit hatten die beiden gemeinsam die Unterseite eines Stuhls demontiert und kauten vergnügt darauf herum. Nach einer kleinen Standpauke war der Spuk aber noch lange nicht vorbei.
Cello sprang kurzerhand zu seiner Schwester ins Bettchen und zwickte sie frech in die Nase. Das empörte Quieken ließ nicht lange auf sich warten, gefolgt von einem kurzen, deutlichen Anranzer der Schwester. Cello schien sofort einzusehen, dass er es wohl etwas übertrieben hatte, schleckte ihr liebevoll über die Nase, kuschelte sich einen kleinen Moment zu ihr – und machte sich anschließend direkt wieder auf den Weg zu seinem Kumpel Capo.
Die beiden waren heute einfach nicht zu bremsen. Gemeinsam tobten sie durch den Auslauf, donnerten gegen die Kochabsperrungen, verschoben alles, was nicht niet- und nagelfest war, und lieferten sich ein wildes Spiel nach dem anderen. Es wirkte fast so, als wollten sie uns heute unbedingt beweisen: „Seht her – wir können auch ganz anders!“
So viel Lebensfreude, Übermut und gemeinsamer Spaß – genau solche Momente machen die Welpenzeit einfach unvergesslich.
05.07.2026
Ein Sonntag wie im Bilderbuch, denn unsere kleine Crew hat beschlossen, ihren Dosenöffner ausnahmsweise einmal „auszuschlafen“ zu lassen. Tatsächlich durfte ich bis 5:50 Uhr schlafen – für einen Haushalt mit sechs Wochen alten Welpen grenzt das schon an ein Wunder. Auch die nächtlichen Hinterlassenschaften hielten sich erfreulicherweise in Grenzen.
Danach lief alles sehr sonntäglich. Ab in den Garten, Frühstück für die Crew und anschließend wurde gespielt, geschlafen und wieder von vorne angefangen. Tagsüber hatten wir ganz entspannten Besuch, den die Welpen ebenso gelassen und fröhlich begrüßten. Es war einer dieser Tage, an denen einfach alles passte.
Sogar das Wetter spielte mit. Angenehme 21 Grad, ein kleiner Regenschauer zwischendurch und ansonsten bestes Welpenwetter – weder zu heiß noch zu kalt.
Auch in Sachen Speiseplan gab es Neuigkeiten. Gestern stand zum ersten Mal Fisch auf dem Menü. Dafür wurde Seelachsfilet gekocht, akribisch auf Gräten kontrolliert und anschließend in mühevoller Kleinarbeit welpengerecht zerpflückt. Das Ergebnis: leere Näpfe und – für Züchter mindestens genauso wichtig – auch am nächsten Morgen gab es ausschließlich die Bestnote bei der Haufenkontrolle. Wer Welpen hat, weiß: Darüber kann man sich tatsächlich ehrlich freuen! Deshalb gibt es heute gleich noch einmal Fisch.
Und dann wurde noch ein kleiner Meilenstein geknackt: Unser Capo hat bereits die 6-Kilo-Marke erreicht und damit sein Abgabegewicht. Ausziehen darf er deshalb natürlich noch lange nicht – schließlich stehen noch jede Menge Kuschelstunden, Unsinn und gemeinsame Abenteuer auf dem Programm.
Kurz gesagt: Ein Sonntag, wie man ihn sich wünscht – entspannt, harmonisch und voller kleiner Glücksmomente.
04.07.2026
Heute Morgen meinte es das Wetter richtig gut mit unserer kleinen Crew. Bei frischen 12 Grad konnte nach Herzenslust über den Rasen geflitzt, gerauft, gejagt und getobt werden. Fast zwei Stunden lang war Vollgas angesagt – und anschließend wurde geschwisterlich gekuschelt. So muss ein Welpenmorgen aussehen!


Heute durften die kleinen Mäuse außerdem wieder viele liebe Besucher begrüßen. Es waren einige Freunde von uns da, aber auch zukünftige Welpenfamilien, bei denen unsere Schätze schon bald einziehen werden. Die Kleinen zeigten sich dabei von ihrer besten Seite, schliefen viel, ließen sich ausgiebig bekuscheln und sammelten ganz nebenbei weitere Erfahrungen mit ihren zukünftigen Menschen.
Dann war plötzlich Ruhe eingekehrt. Den restlichen Tag wurde geschlafen, gekuschelt und entspannt. Man hätte fast meinen können, die Welpen wollten ihren Besuchern sagen: „Schaut mal, wir sind immer so lieb und brav!“ Wir mussten dabei allerdings ein wenig schmunzeln… wir kennen unsere Crew schließlich. Wahrscheinlich wurde einfach nur genügend Energie gesammelt, um heute Abend wieder die ein oder andere spontane Spielrunde einzulegen.
Ein weiteres Abenteuer wartete heute im Welpenauslauf: Das neue Bällebad! Zunächst wurde es kaum betrachtet. Ein Ball wurde herausgefischt, dann noch einer – und anschließend war erst einmal Beobachten angesagt. Am Nachmittag musste natürlich erst geprüft werden, ob sich der Rand vielleicht besser annagen als überklettern lässt. Wir dachten schon, dass es wohl noch ein paar Tage dauern würde, bis sich jemand hineinwagt.
Aber Pustekuchen! Kaum war die Sonne ein Stück weitergezogen und es wurde etwas angenehmer, saß plötzlich Cami als Erste, dann Calle mitten im Bällebad. Keine fünf Minuten später wollten natürlich alle dabei sein. Die bunten Bälle flogen durch die Gegend, wurden mit den Pfoten angeschubst, quer durch den Auslauf getragen und sorgten für jede Menge Spaß. Damit stand das Tageshighlight ziemlich schnell fest: Das Bällebad hat die Herzen unserer kleinen Crew im Sturm erobert!





























































